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Sachverständiger für Stahlbeton- und Spannbetonbau

Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher

Beschreibung des Büros:

Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher

Büroinhaber:

Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher

Büroanschrift:

Institut für Betonbau (IfB)
Karl-Liebknecht-Str. 132 in 04277 Leipzig

Bundesland:

Freistaat Sachsen

So erreichen Sie mich:

Telefon:

(0341) 3076 6267

Email:

holschem@fbb.htwk-leipzig.de

Internet:

HTWK Leipzig, Lehrbereich Stahlbeton- und Spannbetonbau

Beruf:

Bauingenieur

Mitgliedschaften:

Deutscher Ausschuss für Stahlbeton (DAfStb)
Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein E.V. (DBV)

Fachgebiet:

Stahlbeton- und Spannbetonbau

Tätigkeitsgebiete:

- Standsicherheit von Bauwerken
- Sicherungskonzepte
- Tragwerksplanung

Veröffentlichungen:

Wird zur Zeit überarbeitet:
2007

Holschemacher, K.: Neue Einwirkungskombinationen der Reihe DIN 1055. 7. Tagung Betonbauteile - "Innovativer Fertigteilbau - Neue Bemessungsverfahren, Werkstoffe, Anforderungen", 2007.
2006
Holschemacher, K.; Höer, S.: Schnee- und Eislast nach DIN 1055-5 (07.05). In: Mauerwerkskalender 2006, Bauwerk Verlag Berlin, S. E.64 - 71.
Holschemacher, K.; Höer, S.; Weiße, D.: Bauten in deutschen Erdbebengebieten nach DIN 4149 (04.05). In: Mauerwerkskalender 2006, Bauwerk Verlag Berlin, S. E.72 - 91.
Holschemacher, K.; Klug, Y.; Dehn, F.; Wörner, H.: Faserbeton. In: Beton-Kalender 2006. Taschenbuch für Beton-, Stahlbeton- und Spannbetonbau sowie die verwandten Fächer. Ernst & Sohn Verlag Berlin, 2006.
2004
Klotz, S.; Holschemacher, K.; Köhler, S.: Wirtschaftlichkeit von Holz-Beton-Verbunddecken. In: König, G.; Holschemacher, K.; Dehn, F. (Hrsg.): Innovatio-nen im Bauwesen: Holz-Beton-Verbund, S. 269 - 280. Bauwerk Verlag Berlin, 2004.


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Sehr geehrte Bauherrin, sehr geehrter Bauherr,
auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit sich über die Kompetenz Ihres Sachverständigen zu informieren. Alle Informationen, die Sie auf dieser Seite finden, wurden durch den Sachverständigen, Herrn Prof. Holschemacher, persönlich zusammengestellt.
Über die angegebenen Kommunikationsmittel können Sie im direkten Gespräch mit dem Sachverständigen Ihre Bauangelegenheiten besprechen.
Er wird Ihnen sicher weiterhelfen können.



Baustoffe und Baustoffkennwerte
3.1 Beton

Beton ist ein künstlicher, steinartiger Baustoff, der aus Zement, Betonzuschlag und Wasser, sowie gegebenen-falls Betonzusatzstoffen und -mitteln hergestellt wird. Im allgemeinen ist die Kenntnis der Betondruckfestigkeit ausreichend, um die mechanische Beanspruchungsfähigkeit der Betone beurteilen zu können. Andere Festigkeits- und Formänderungskennwerte, wie etwa die Betonzugfestigkeit oder der Elastizitätsmodul können näherungsweise aus der Betondruckfestigkeit errechnet werden und sind nur in Sonderfällen durch Materialprüfungen zu bestimmen.

3.1.1 Betonfestigkeitsklassen

Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher

Unterschiede bezüglich:
– Prüfkörperform (siehe Bild 3.1)
– Prüfkörpergröße
– Lagerungsbedingungen der Prüfkörper und Prüfkörperalter
– Belastungsvorrichtung und Belastungsgeschwindigkeit
führen bei ansonsten gleichen Voraussetzungen zu voneinander abweichenden Messergebnissen bei Festigkeitsprüfungen.

Um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, ist es daher erforderlich, die Prüfung von Baustoffen in Normen zu regeln, bzw. bei voneinander verschiedenen Prüfmethoden Umrechnungsfaktoren für die gemessenen Festigkeiten anzugeben. In den aktuellen Stahlbetonbaunormen wird dabei von der Zylinderdruckfestigkeit im Betonalter von 28 Tagen, gemessen am Zylinder mit Abmessungen von 150/300 mm ausgegangen. Davon abweichend, darf in Deutschland die Betondruckfestigkeit auch an Würfeln mit einer Kantenlänge von 150 mm geprüft werden. In DIN 1045-1 sind Normalbetone der Festigkeitsklassen C12/15 bis C100/115 und Leichtbetone der Festigkeitsklassen LC12/13 bis LC60/66 genormt. Die Bezeichnung C steht für Normalbeton, LC für Leichtbeton, die erste Ziffer gibt den charakteristischen Wert der Zylinderdruckfestigkeit, die zweite Ziffer den charakteristischen Wert der Würfeldruckfestigkeit an. Leichtbetone werden außerdem in insgesamt 6 unterschiedliche Rohdichteklassen D1,0 bis D2,0 eingeteilt.

Die wichtigsten Festigkeits- und Formänderungskennwerte von Normal- und Leichtbetonen sind in den Tabellen 3.1 und 3.2 angegeben. Betone der Festigkeitsklassen C12/15 und LC12/13 dürfen nur in unbewehrten Bauteilen bei vorwiegend ruhender Belastung Verwendung finden. Weiterhin ist bei der Betonauswahl die in DIN 1045-1 entsprechend der vorliegenden Umgebungsbedingungen vorgeschriebene Mindestbetonfestigkeitsklasse zu berücksichtigen.

Für die Druckfestigkeit des Betons wird im Rahmen der Nachweisführung von Betonbauteilen der charakteristische Wert der Zylinderdruckfestigkeit fck gegenüber der Würfeldruckfestigkeit fck,cube maßgebend; letztere stellt lediglich eine zusätzliche Möglichkeit für die Einstufung eines Betons in eine bestimmte Festigkeitsklasse dar.

Weiter hierzu in meiner Vorlesung.

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